Warnemünder Woche 2015

Streamline German Open in Warnemünde

Von wenig Wind über kein Wind zu Stark-Wind und eine Streamline auf Tauchfahrt – das volle Programm während der Warnemünder Woche.

Streamline Warnemuende 2015_1Bei traumhaftem Wetter und toller Kulisse vor dem Yachthafen „Hohe Düne“, konnte das aus 10 Schiffen bestehende Feld der Streamlines endlich in die erste Wettfahrt der German Open starten. Nach einem allgemeinen Frühstart,

setzte sich das Team der GER 2079 um Roman Schmitt, Moritz Freiesleben und Tobias Lohmeier bei mäßigen 2 Beaufort an die Spitze des engen Feldes. Den Nerven und der besseren Taktik von Adrian Mertens geschuldet, konnte sich sein Team mit Konstantin Gänge und Tilo Müller den Sieg im ersten Lauf sichern. Der 2. Platz ging an Georg Meyer-Braune, Jan-Philip Brandt und Ruben Schuster vom Potsdamer Yacht Club. Anscheinend kommen die nördlichen Bewohner besser mit den Bedingungen auf See zurecht. Nach 2 Wettfahrten ging ein unspektakulärer erster Wettfahrttag zu Ende.

Der zweite Tag begann mit einer Startverschiebung mangels Wind. Am frühen Nachmittag entschloss sich Wettfahrtleiter Frank Piotrowski dennoch die erste Wettfahrt zu starten. Diese wurde nach dem ersten Spikurs zum Leidwesen von Kai Niederfahrenhorst abgebrochen, der zu diesem Zeitpunkt das Feld anführte.

Auch der 3. Wettfahrttag begann mit AP. Gegen 12 Uhr hieß es dann auf zu Magenta Foxtrott. Dort erwartete das noch aus 9 Schiffen bestehende Feld spannende Bedingungen. 5 Beaufort mit starken Böen, brachten so manche Seemannschaft an die Grenzen. Auf der Kreuz pflügten sich die Streamlines durch bis zu 2 Meter Welle, um dann einen heißen Wellenritt mit spektakulären Spimanövern zu zeigen. Glück im Unglück hatte das Team um Frank Brinke, Jochen Rabe und Günter Heibel, deren Schiff leck schlug und gerade noch rechtzeitig in den Hafen geschleppt werden konnte.

Die Nerven behielt Kai Niederfahrenhorst mit Team, die einen souveränen Sieg erzielten. Den Gesamtsieg der Warnemünder Woche mit 5 Punkten sicherte sich das Team um Adrian Mertens, gefolgt von Kai Niederfahrenhorst und Hansi Feil.

Gruss
Moritz, Roman und Tobi

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