INTERVIEW mit Manuela Kristen, unserer guten Seele

Wie haben Sie Herrn Mertens kennengelernt und vor allem wann?

Im Mai 1996 als ich mich in seinem Büro / Hausverwaltung als Sekretärin beworben habe.

Irgendwann wurden Sie auserkoren, die rechte Hand im Sinne der Klassenvereinigung darzustellen. Wie kam es dazu?

Interview Gute Seele

Schleichend! Herr Mertens neigt zu Perfektionismus und hatte sich bereits seit längerem über die Führung und Organisation in der Klassenvereinigung geärgert und so kam es, dass wir 2006 zunächst die Ranglisten erstellten und 2007 das Protokoll der Mitgliederversammlung für Herrn Schatz ausarbeiteten – hab‘ ich scheinbar ganz gut gemacht!

Da Herr Mertens und ich in Sachen Organisation und Einsatz im Freizeitbereich ähnliche Ansätze, Vorstellungen und Umsetzungsvermögen haben, ich selbst habe jahrelang die Hockeymannschaft meines Sohnes betreut und organisiert, lag es nahe, dass mir dies ebenfalls Spaß machen würde.

Ich habe selbst einen Segelschein und so waren mir auch nicht alle Begriffe fremd – wenn ich auch für die Erstellung der ersten Listen das Seglerlexikon (DNC oder Barbaholer ?!?) von meinem Mann zur Hilfe nehmen musste.

Bisher kennen wenige Leute Ihr Gesicht oder Ihren Namen. Aber doch sind Sie die ausführende Hand im Büro. Jetzt müssten Sie doch jeden wichtigen Menschen aus dem Segelsport kennen, aus den Vereinen?

Naja, jeden wichtigen Menschen kenne ich natürlich nicht, aber viele Namen sind mir bekannt und ich versuche vor allem die Klassenmitglieder gut zu betreuen und zu helfen wo ich kann.

Was waren die schönsten Erlebnisse in diesem Zusammenhang?

Schönste Erlebnisse? Ehrlich gesagt vom Schreibtisch aus gesehen natürlich die Augenblicke, wo die Ranglisten erstellt sind, ein neues Journal zum Versand fertig ist oder die Kassenabrechnung am Jahresende stimmt und der „Chef“ glücklich ist!

Wenn Sie mal in die Vergangenheit blicken und dann heute auf Ihren Schreibtisch, wie hat sich das Arbeitsumfeld geändert?

Ich habe meine Arbeitszeit mit dem Gedanken meine Kollegin etwas zu entlasten aufgestockt. Der Plan ist nicht ganz aufgegangen, denn die Klassenvereinigung und das neue Projekt „streamlines Zukunft“ füllen diese Stunden mehr als gut aus. Durch die ständig neuen Ideen des 1. Vorsitzenden wird es auch nie langweilig und wir staunen immer wieder, was aus so einer kleinen Nebenbeschäftigung geworden ist !!

Provokativ gefragt, was bereden Sie bei Ihren Cafépausen, wenn Herr Mertens das Haus betritt und Sie schon fleißig gearbeitet haben?

Tatsächlich geht es da auch um die Arbeit für die Hausverwaltung, schließlich haben wir noch eine Kollegin, die ganz schön was mit uns mitmacht, denn wenn es um die Klassenvereinigung geht, steht alles andere im Hintergrund!

Hat Herr Mertens Sie mal mit auf das Schiff genommen, dass Sie schon so lange fördern?

Nein, das sollte auch so bleiben. Anhand der Platzierungen, Schürfwunden und Erzählungen bin ich wahrscheinlich im Büro sicherer aufgehoben. Auch wenn ich mit Elan und Freude die Arbeit für die KV mache, fühle ich mich im Hintergrund ganz wohl. Vorstellen könnte ich mir, die streamliner z.B. bei der Kieler Woche zu beobachten und vielleicht selbst ein paar nette Fotos für das Journal 2013 zu schießen.

Vielen Dank für das Interview