Taktik und Technik. Ein Up and Down mit Adrian Mertens

Taktik und Technik. Ein Up and Down mit Adrian Mertens

Gute Startkreuz. Wir fahren mit Backbord, mit zwei Vorschotern im Trapez, auf das Luvfass zu. Wenn wir nun das Luvfass kurz vor unserem Bug haben, das werden so ca. 50 m sein, und wir keine Halse fahren möchten, dann wird der Spinnakerbaum in Luv angesetzt. Bevor dies aber geschieht, wird die Fockschot an den Mittelmann (Vorschoter Nr.2 ) weitergereicht, damit man immer die volle Kontrolle über die Fock hat. Vorschoter Nr.1 geht nun ins Boot, gleichzeitig wird auf Vorwind abgefallen. Der erste Schritt ist, den Baberholer in Lee zu lösen. Der Mittelmann sollte nun auch im Boot sein, Fock wird auf Vorwind eingestellt. Der Mittelmann greift sich nun die Spischoten und zieht sie ein Stück nach achtern, um später beim Setzen nicht unnötig viel Schot zu ziehen und um schnellere Kontrolle über den Spi zu gelangen. Vorschoter Nr.1 spricht sich nun mit dem Mittelmann ab, um sicher zu gehen, ob er bereit zum Setzen ist, wenn dies bejaht worden ist, zieht Vorschoter Nr.1 so schnell er kann am Spihochholer. So, und wenn das ganze gelungen ist, sollte man nicht weiter als 30-50 m vom Luvfass entfernt sein.

Weiterlesen

Streamline Bootstrimm Teil 1

Streamline Bootstrimm.
Empfehlung von Sven zum Grundtrimm:

Bei wenig Wind (1-2 Bft):

… solltet ihr das Vorliek, Unterliek, den Schotzug und den Baumniederholer lösen und das Achterliek besser offen fahren. Der Mast sollte aufrecht gefahren werden. Grundsätzlich bei wenig Wind keine Höhe knüppeln!

Bei mittlerem Wind (2-4 Bft):

…solltet ihr Vorliek, Unterliek, den Schotzug und den Baumniederholer mehr anziehen und drauf achten, dass beim Großsegel die Windbändsel auswehen (Natürlich sollten die Windbändsel immer aussehen!). Weiterlesen

Alpen-Cup 2009 am Ammersee

Erlebnisse von Hansi, Michi und HC

Nach dem Euro-Cup am Gardasee treffen sich 20 “Streamliner” am Ammersee beim ASC. Für uns Chiemsee-Segler ist es das erste mal, dass mit GER 2063 (Klosterschwester) eine zweite Mannschaft vom Bayrischen Meer am Start ist. Nachdem unsere Wettfahrten am Gardasee einigermaßen durchwachsen waren, lautet unser Motto diesmal: Fehlerquote verringern! Schnell und mit Routine ist unser Boot nach einer knappen Stunde aufgebaut, die Segelanweisungen bei der Wettfahrtleitung abgeholt und genug Getränke und Proviant gebunkert (Verhungern müssen wir auf keinen Fall!). Weiterlesen